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Freier Waldhort Ebersberg

Karen Brummer

Sportparkstraße 5

85560 Ebersberg

karen@waldhort-ebe.de

Tel.: 08092 696 22 87

Presse


Meldung in der Waldhort-Rundschau

23.01.2015: Der Verein wählt einen neuen Vorstand

Natürlich ist das jetzt keine Nach­richt mit Sensationswert, denn die notwendig gewordene Neuwahl fand bereits am 27. November 2014 statt. Die beiden Vorstände Ruth Kübelbäck und Enida Fatusic traten nicht mehr zur Wahl an. An dieser Stelle dankt der neue Vorstand den beiden für die geleistete Arbeit.

Inzwischen haben sich alle neuen Mitglieder des Vorstand einschließ­lich den 2 Beisitzerin­nen (Sarah Arnold und Anja Adolphsen) zur ersten Vorstandssitzung getroffen, um Aufgaben zu verteilen.

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Der neue Vorstand (im Hausaufgabenraum!): Anja Reiss, Stefan Paster und Karen Brummer

Waldhort Rundschau: Vor dem Hintergrund der Entwicklung im Herbst hat sich Karen ein paar grundsätzliche Gedanken zur Organisations­form "Verein" gemacht. Was ist dabei herausgekommen?

Karen: Der Verein ist in der Tat die passende Form für den Waldhort. Was haben die Eltern davon? Eine wichtige Begegnung hatte ich im November in München, als ich mich mit dem Verbands­gründer von Vereinsgeführten Kinder-Betreuungseinrich-tungen in Bayern beraten konnte. Hannes Lachenmaier, auch Vorstand bei der LAGE (LandesArbeits­Gemeinschaft Elterninitiativen) machte mir in unserem Gespräch wieder folgendes bewußt: Euch Eltern und dem Team bietet die Organisationsform „Verein“ Mitgestaltungs­mög­lich­keiten und Flexibilität – und baut somit auch auf unser aller Kreativität am gemein­sa­men Gelingen und Wohlbefinden. Dies setzt die von allen Seiten gelebte Erziehungs­partnerschaft voraus. Denn wir begegnen uns mit Respekt und auf Augen­höhe. Die Qualität unseres Vereins wirkt sich auch auf die Art und Weise des Miteinanders aus. Wichtig ist uns allen der partner­schaftiche und freundliche Umgang. Jedoch steht im Fokus das Wohlergehen des Kindes. Deshalb stellt sich die Frage: Was kann jeder einzelne dem Verein geben und im Verein leben? Zwei Nutzenpaare haben sich in meinen Überlegungen herausgebildet: Der Verein braucht Eure Unterstützung und 

-  Ihr Eltern habt kleine und große Mitarbeits‑Kapazitäten, Know-How und Kreativität -  Ihr Eltern braucht qualitativ hochwertige Betreuung für Euer Schulkind und -  Der Verein hat Betreuungs­plätze anzubieten

In diesem Sinne bedanke ich mich für das auch in der Wahl entgegengebrachte Vertrauen der Elternschaft und freue mich auf ein erfolgreiches 2015 – gern auch darüber hinaus!


04.10.2014 Gegen den Müll in der Natur
Die Kinder des Freien Waldhorts Ebersberg initiieren eine Aktion gegen Müll im Ebersberger Forst

Leere Flaschen, intakt oder in Scherben, jede Menge gewachste Kaffeebecher, Alu- und Blechdosen mit scharfen Kanten, Plastiktüten – alles Fundstücke aus dem Ebersberger Forst? Kaum zu glauben.

Doch: Ist denn das wirklich so schlimm?

MüllA3.JPGEin Beispiel: 10.000 Plastiktüten werden pro Minute in Deutschland verbraucht. Das Problem: Sie sind unsterblich und schaden der Natur massiv. Plastik braucht Jahrhunderte um zu zerfallen. Dabei wird es richtig giftig: Tiere verwechseln die Plastikteile mit Nahrung und sterben daran. Mit einer bundesweiten Kampagne namens „Trashbusters“ hat die Naturschutzjugend (NAJU) auf das Problem aufmerksam gemacht. Daran beteiligten sich tausende junge Menschen. Mit dabei waren die Schulkinder vom Freien Waldhort Ebersberg. Sie machten sich wie jeden Nachmittag auch in der vergangenen Woche auf den Weg zu ihren Spiel- und Lernplätzen im Ebersberger Forst, diesmal auch, um jede Art von Müll – nicht nur Plastiktüten – zu suchen.

Das Ergebnis ist sichtbar und niederschmetternd: Nicht nur an den Wegrändern fanden die Schulkinder Abfall jeder Art, sie entdeckten ihn - sogar mitten im Wald. Bis zu 5 kg an einem Tag!

Am 2. Oktober entstand dann dieser beeindruckende Abfallhaufen im Waldhort in der Sportparkstraße 5 in Ebersberg. Die Schüler selbst konnten es kaum fassen, wie viel Material sie mühelos an vier Tagen in ihre Sammeleimer gesteckt hatten. Da sie sich täglich draußen mit ihren Betreuer/innen aufhalten, war es für sie um so trauriger festzustellen, wie sehr ihre Welt mit Müll belastet wird. Selbst die Eltern waren sehr erstaunt.

Nun wird der Müll zum Entsorgungszentrum an der Schafweide gebracht. Die Schüler kennen die „Schafweide“ schon seit dem Frühjahr, als sie im Rahmen des vielseitigen Ferienprogramms des Waldhorts vom Leiter des Zentrums durch die Anlage geführt wurden.

Im Merkur und in der SZ wurde darüber berichtet.


15.06.2013:  Besuch aus Japan
Der Waldhort in Ebersberg weckt großes Interesse

„Die Kinder dürfen mitbestimmen, welche Plätze wir im Wald besuchen und was wir dort machen, ob wir zum Beispiel schnitzen oder Erlebnisspiele spielen oder Kaulquappen beobachten“ erläutert Karen Brummer, die pädagogische Leitung des Freien Waldhortes in Ebersberg. Sie stellt heraus, wie wichtig es gerade in der heutigen Zeit mit einem Überangebot „von außen“ ist, dass Kinder und Jugendliche eigene Initiativen entwickeln und ihre eigenen Ideen umsetzen, im Waldhort natürlich begleitet durch erfahrene Erzieher.
Die japanischen Pädagogen nicken und machen sich eifrig Notizen. Gelegentlich ist ein kleiner erstaunter Ausruf zu hören. Die 20-köpfige Delegation aus allen Regionen Japans unter der Leitung von Herrn Fujimori, einem in Japan hoch angesehenen Pädagogen mit zahlreichen Veröffentlichungen, weilt für 4 Tage in München und Umgebung. Es sind viele Leiter von Betreuungseinrichtungen darunter und auch zwei Architekten, die Einrichtungen in Japan planen. Sie besuchen verschiedene Betreuungseinrichtungen für Kinder und setzen sich mit unterschiedlichen Konzepten auseinander.

Vermittelt und betreut wird die Delegation von der Pädagogin Yukiko Berger vom Referat für Bildung und Sport der Stadt München. Das Konzept des Waldhortes Ebersberg stößt dabei auf besonderes Interesse.
Den Schwerpunkt bilden dabei die Erziehungsatmosphäre und die Umgebung der Kinder. Nachdem auch die „harten Fakten“ wie Entstehungsgeschichte des Hortes, die Renovierung der Räumlichkeiten, das Finanzierungskonzept, der Betreuungsschlüssel, die Betreuung der Hausaufgaben und vieles mehr geklärt sind, setzt sich nun die ganze Gruppe in Richtung Wald in Bewegung. Die verschiedenen Plätze im Ebersberger Forst, an denen die Kinder Nachmittags ihre kreativen Aktivitäten entfalten und von der Natur lernen, werden von der Delegation nicht nur begangen, sondern regelrecht entdeckt. Die Kameras werden gezückt, um die selbst gebauten Lager und Hütten, die Kletterbäume und das Gestalten von Kunstwerken in der Natur mit gesammelten Materialien zu dokumentieren.

Die Lungen voll frischer Waldluft und um viele Eindrücke bereichert verabschiedet man sich herzlich und verspricht, in Kontakt zu bleiben.

Friederike Schmelz, ehem. Vorstand



Berichte in der Presse

Gegen den Müll in der Natur - unsere Pressemitteilung fand Gehör sowohl in der Ebersberger Zeitung

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als auch in der Ebersberger SZ:

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Meldung im Hallo am 7. Mai 2014 zur Vorstandswahl im Februar 2014

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Thema Mittagessen: Ebersberger Zeitung (Münchener Merkur)

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Münchner Merkur vom 01.06.2012

Ebersberg - Der Forst wird zum Hort

Ebersberg - Der Ebersberger Forst wird zum Hort. Im September eröffnet der erste Waldhort im Landkreis. Schule, Mittagessen, Hausaufgaben, und dann nichts wie raus in die Natur. Das Konzept kommt an. Fast alle Plätze sind bereits vergeben. Merkur online

Gebäude

In diesem Gebäude in der Sportparkstraße sollen die Hortkinder ihre Hausaufgaben machen Foto: sro.

Schulbusse bringen die Kinder von den Grund­schulen nach dem Unterricht in die Sport­park­straße 5 in Ebersberg. Dort essen die Schüler gemeinsam. Ob es regnet oder ob die Sonne scheint, wenn die Haus­aufgaben erledigt sind, geht es raus in die Natur. Vor der Horttür liegt der Ebersberger Forst. Dort wird gespielt, gerannt, getobt und geklettert - bis die Eltern ihre Kinder gegen 17.30 Uhr abholen. So oder so ähn­lich soll er aussehen, ein Tag im Freien Waldhort Ebersberg, dem ersten seiner Art im Landkreis.

Das große Vorbild des Hortes ist der Wald­kindergarten, dessen Bauwagen nicht weit ent­fernt waldeinwärts steht. Wie berichtet, soll der Waldhort im September eröffnen. Die Anmel­dung läuft seit einigen Tagen. Eltern, die sich noch einen Platz für ihr Kind ab September 2012 oder September 2013 sichern wollen, müssen sich beeilen. „Sechs oder sieben der 20 Plätze sind noch zu haben“, sagt Erzieherin Karen Brummer, die den Waldhort leiten wird.

Über den Vorstand des Waldkindergartens kam Brummer mit Ruth Kübelbäck in Kontakt, Mutter eines Buben, der im September vom Waldkinder­garten in die Schule wechselt. Wie andere Eltern wünschte sich Kübelbäck einen Hort mit ähn­lichem Konzept wie dem des Waldkindergartens. Gemeinsam gründeten sie den Verein „Freier Waldhort Ebersberg“. Brummer holte einen ehemaligen Kollegen mit ins Boot: Stefan Paster. „Es war immer schon unser Traum mit Grundschülern im Wald zu arbeiten“, erzählt Brummer.

Am ersten Schultag soll der Waldhort eröffnen. Bis September gibt es allerdings noch viel zu tun. Die Räume in der Sportstraße 5 standen einige Jahre leer. Früher wurden dort Faschings- und Dekoartikel verpackt - bis die Einzinger Fest­artikel GmbH insolvent ging. Den Miet­ver­trag für die rund 120 qm wird der Verein Anfang Juni unterzeichnen. Dann beginnen die Umbauar­beiten. Geplant sind ein separater Essbereich und Tische, an denen die Kinder ihre Hausaufgaben erledigen können. Daran soll der Gruppenraum mit Bastel- und Maltisch, Ruhebereich und Medien­ecke angrenzen. Computer und eine kleine Bibliothek sollen den Kindern zur Verfü­gung stehen. Das Mittagessen liefert ein Caterer.

Sollten die Umbauarbeiten bis September nicht abgeschlossen sein, haben Brummer und ihre Kollegen vorgesorgt. „Die Stadt Ebersberg hat zugesagt, den alten Kindergarten St. Benedikt an der Ringstraße übergangsweise zur Verfügung zu stellen,“ erklärt die künftige Leitung.

Die Stadt Ebersberg und Grafing beteiligen sich finanziell an dem Projekt Waldhort. Die Kommunen haben den Bedarf für je zehn Hortplätze anerkannt. Auch wenn die Nachfrage groß ist, für mehr als 20 Kinder reicht der Platz an der Sportparkstraße nicht. Eine Erweiterung des Horts ist ausgeschlossen.

Von Manuela Dollinger


Münchner Merkur vom 11.04.2012

Der Wald als Hort

Ebersberg - Sie suchen einen Hortplatz für ihr Kind? Der Waldhort steht in den Startlöchern, um den Eltern von Kindern hier in Ebersberg eine neue Betreuungsmöglichkeit zu bieten. Denn denn Kinder sollen am Nachmittag bei Wind und Wetter draußen spielen.

Der Wald als Hort Baumbalance

Im Wald gibt es für die Hortkinder viel zu entdecken. Foto: Münchner Merkur, kn

Direkt vor der Horttüre liegt der Ebersberger Forst, was Kinder einlädt, dieses große Stück Natur ausgiebig zu erforschen. Dabei werden sie von erfahrenen Pädagogen begleitet, eine einmalige Gelegenheit für Schulkinder, den Nachmittag in der freien Natur zu verbringen. Es werden 20 Plätze für Kinder der 1. bis zur 4. Klasse zur Verfügung stehen. Geöffnet ist von Schulschluss bis 17.30 Uhr, sowie in den Ferien ganztägig. Voranmeldungen können noch bis zum 20. Mai 2012 angenommen werden.

Alle interessierten Eltern sind herzlich zur Infoveranstaltung am Mittwoch, 18. April um 19 Uhr im Rathaussaal in Ebersberg eingeladen. Ein Pionier der Waldpädagogik, Rudi Hettich, wird als Referent zu Gast sein und über seine Arbeit berichten. Die Eltern haben die Möglichkeit, das Konzept des Waldhorts kennen zu lernen und ihre Fragen, bezüglich der neuen Ebersberger Betreuungseinrichtung zu stellen.

Sollten die Eltern nach diesem Abend noch unentschlossenen sein, wird für ihre Kinder ein Schnuppernachmittag im Wald angeboten. Termine sind jeweils am Freitag, 20. April sowie am Freitag, 18. Mai und Dienstag, 22. Juni von 15 bis 17 Uhr. ez